Was bedeutet es, Teil des Bündnisses zu sein?
Kürzlich sind vier lokale Organisationen im Bündnis beigetreten, darunter Allianz der Kultur, Collegium vincere ALS, Unser Wald – Il nostro bosco und die Zeitbank Bruneck. Wir freuen uns sehr, sie willkommen zu heißen, denn wir glauben: Gemeinsam sind wir stärker!
Wir haben sie gefragt, was es für sie bedeutet, dem Bündnis beizutreten – erfahrt die Antworte hier.

Allianz der Kultur
„Die Allianz der Kultur freut sich riesig Teil des Klimabündnisses zu sein! Wir sind uns sicher, dass Klimagerechtigkeit eine kulturelle Frage ist und genau da möchten wir ansetzen. Wir verstehen Kultur nicht als isolierte Insel, sondern als Brücke zwischen verschiedenen Themen, Bereichen und Menschen. Kultur hat die Möglichkeit, komplexe Sachverhalte und Themen zugänglich zu machen. Sie ist für uns immer gesellschaftspolitisch, weil sie aus der Mitte der Gesellschaft heraus entsteht und dort ihre Wirksamkeit entfaltet. Teil des Klimabündnisses zu sein, ist für uns wichtig und richtig, weil wir daran mitwirken wollen die Welt von morgen zu gestaltet und andere dazu animieren möchten sich mit den Fragen und Herausforderungen der Klimagerechtigkeit auseinanderzusetzen.“

UNSER WALD – IL NOSTRO BOSCO
„Als Verein UNSER WALD – IL NOSTRO BOSCO freuen wir uns darüber, Bündnispartner zu sein. Die Unterstützung von CAST haben wir zwar schon vorher gesprürt, doch als Bündnispartner sind wir noch besser verbunden, auch mit anderen Organistionen die sich wie wir, für den Schutz der Wälder einsetzen. Durch den Austausch entstehen neue Impulse und frische Inspirationen, das Wichtigste wenn wir gemeinsam etwas erreichen wollen, für die Erhaltung der Natur – für uns und unsere Kinder.“

Zeitbank Bruneck & CVS ALS
„Ein dünner Faden reißt leicht. Viele solcher Fäden, miteinander verflochten und verdrillt, ergeben ein starkes Seil mit hoher Zugfestigkeit.
Genauso verhält es sich mit einem einzelnen Verein und dem Zusammenschluss vieler solcher Organisationen zu einem Bündnis.
Einiges ist bereits zerstört und nicht mehr abwendbar.
Der Bereich Klimaschutz braucht eine starke Lobby.
Und während die Hauptverursacher bereits dabei sind den Ausweg für einige Wenige zu planen (künstlich angelegte Bereiche in der Nähe von Grönland & das Ausweichen auf den Mond), zahlen viele Unschuldige die Zeche.
Anstatt (nur) zu jammern, wollen wir Teil einer Gruppe sein, die ihren Beitrag leistet. Dazu gehört es auch, den Finger in die Wunde zu legen.
Einige Politiker schlagen vor, dass Engagierte sich an Arbeitsgruppen beteiligen und Vorschläge ausarbeiten sollen.
Wir halten davon mittlerweile nur noch sehr wenig (um nicht zu sagen nix).
Es fließt viel Energie in solche Konstrukte.
Wertvolle Zeit verrinnt.
Das effektiv Umgesetzte beschränkt sich meist auf wenige Feigenblattaktionen, die dann groß präsentiert werden.
Es braucht Mut, Entschlossenheit und Druck!
Klare Forderungen und das Aufzeigen, was ansonsten auf uns zukommt.
WIE die Ziele erreicht werden, ist (eigentlich) nicht unsere Aufgabe. Wir müssen jene in die Pflicht nehmen, die Entscheidungsbefugnisse haben. Es geht nicht darum für oder gegen Wirtschaft zu entscheiden.
Es geht nicht darum für oder gegen die Umwelt zu entscheiden.
ABER die Gewichtung muss eine andere werden.“

