Wir sind aktiv
Gemeinsam gestalten wir Bozen! Eine Stadt ist mehr als nur Häuser und Straßen – sie ist ein Lebensraum, den wir aktiv mitgestalten können. Bozen gehört allen, die hier leben, und jede*r hat das Recht, diesen Raum zu nutzen, zu verändern und mit Leben zu füllen. Indem wir aktiv werden, werden wir zur Stadtgemeinschaft – wir finden durch das gemeinsame Tun zusammen, bringen vielfältige Ideen ein und machen Bozen zu einem Ort, der von Kreativität, Solidarität und Zukunftsvisionen geprägt ist.
Housing Emergency Bolzano
Gemeinsam stark per un abitare accessibile

Über 30 Menschen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, NGOs und Initiativen haben sich am 26. August im MUA getroffen, um die Wohnungsnot in Bozen zu diskutieren. In Impulsen von EURAC, AFI-IPL, Arche/KVW und MUA wurde deutlich: Wohnen ist für viele in der Stadt längst zu einem existenziellen Problem geworden.



Im Workshop wurden drei Handlungsfelder entwickelt: Sichtbarkeit durch eine öffentliche Kampagne, generationenübergreifendes Wohnen in bestehenden Gebäuden sowie Sanieren statt Abreißen. Ziel ist es, sich weiter zu vernetzen und politischen Druck aufzubauen – auch mit Blick auf das kommende Gemeindeentwicklungsprogramm.


Mit freundlicher Unterstützung von:

Sommerfesta

Wir haben unsere SommerFESTA bei lungomare im Garten gefeiert. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren! Es war ein schöner Abend voller guter Gespräche, neuer Bekanntschaften und vieler Ideen für unsere Stadt.


Wir haben zusammen gegessen, erzählt – und zugehört. Neben dem Rückblick auf das Projekt, die bisherigen Veranstaltungen und Aktionen ging es auch um den Austausch: Wo wollen wir hin? Was braucht es dafür? Und wie können wir uns dabei gegenseitig stärken? Denn Veränderung fängt mit Gemeinschaft an.

In einem offenen und lockeren Format tauschten wir uns aus und hielten unsere Gedanken auf Post-its und Postkarten fest. Entstanden ist ein bunter, vielsprachiger Ideengarten voller konkreter Anliegen und Anregungen für ein lebenswertes, inklusives und gemeinschaftlich gestaltetes Bozen.

Besonders gewünscht wurde sich:
- Mehr Grün, mehr Schatten, mehr Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum
- Begegnungsinseln statt einzelner Bänke – auch mit Spiel- und Interaktionselementen
- Bürokratieabbau bei der Organisation von spontanen, öffentlichen Events – besonders für Jugendliche und Studierende
- Treffpunkte ohne Konsumzwang – Orte für Austausch, ohne dass man etwas konsumieren muss
- Räume und Gelegenheiten für spontane, intergenerationelle und interkulturelle Begegnungen
- Mehr öffentliche Toiletten und bessere Sauberkeit im Zentrum
- Mehr Sichtbarkeit für marginalisierte Menschen
- Nutzung auch landwirtschaftlich geprägter Flächen für Begegnungen – unter Berücksichtigung technischer Gegebenheiten wie Bewässerungsanlagen
- Projekte gegen Einsamkeit und für ein positives Miteinander
- Wiederverwendung ungenutzter Gebäude und Flächen für Kultur und Jugend
- Grillzonen, Musik, Tanz und echte Zugänge zum Fluss für alle Altersgruppen
- Perspektivenwechsel im Tourismus – weniger Ausgrenzung, mehr Austausch
- Stadtentwicklung für Menschen, nicht für Autos – mehr Fahrradparkplätze, weniger Tiefgaragen
- Mehrsprachige Schulen und bessere Informationsschnittstellen für Bürger*innen
- Gemeinwohlorientierte Dienste gegen Bezahlung – vier Tage im Jahr für alle







Wir sehen auch diese Ideen und Vorschläge als Anstoß und Leitfaden auf unserem Weg zu einer gerechten, widerstandsfähigen und lebenswerten Stadt. Bozen Fiorisce bleibt ein offenes Projekt. Wer sich einbringen will, ist herzlich eingeladen.
Hinsetzen. Hinlegen. Dableiben.
Die Stadt, in der wir leben wollen, ist nicht nur ein Ort, an dem wir wohnen, sondern ein Raum, der uns alle als Gemeinschaft verbindet.
Statt Angst und Abgrenzung wollen wir ein Miteinander fördern, das auf gegenseitiger Unterstützung und Zusammenarbeit basiert. Dazu gehört ein lebendiger öffentlicher Raum, in dem sich alle begegnen können.
Anstatt sich für leistbaren Wohnraum, gute Arbeit und ein sorgendes soziales Umfeld für alle einzusetzen, setzt die neue Stadtpolizeiordnung auf Verdrängung – insbesondere von armutsbetroffenen Menschen und Jugendlichen.
Wir setzen uns hin und zur Wehr – und das nicht nur einmal. Wir bleiben da, bis die Verordnung zurückgenommen wird.
Flashmobs fanden statt:
- 28.04.2025
- 14.05.2025
- 05.06.2025
- 02.07.2025
- 15.07.2025











Ein öffentlicher Raum für alle!

Mit einem kreativen Flashmob am 28. April auf dem Bozner Waltherplatz haben Bürger*innen ein starkes Zeichen gegen die neue Stadtpolizeiordnung gesetzt. Diese verbietet u.a. das Sitzen auf öffentlichem Boden und das Liegen auf Bänken – ein Beschluss, der soziale Ausgrenzung fördert statt Zusammenhalt.
Unsere Botschaft ist klar: Öffentlicher Raum gehört allen – unabhängig von Status, Herkunft oder Einkommen. Statt Menschen zu verdrängen, fordern wir echte Lösungen gegen Armut und Ausgrenzung: leistbarer Wohnraum, soziale Sicherheit und ein respektvolles Miteinander.




Bozen Fiorisce steht für eine Stadt, die lebendig, inklusiv und solidarisch ist. Mit unserem 15-minütigen Protest machten wir sichtbar: Eine andere Stadt ist möglich – offen, gerecht und voller Begegnung.
Bozen Discute
Die Gemeinderatswahlen rücken näher – es ist Zeit, Fragen zu stellen!
Mit Bozen Fiorisce haben wir alle herzlich eingeladen zu einem öffentlichen Gespräch mit denjenigen ein, die sich um das Amt der Bürgermeister*in unserer Stadt bewerben.


Wie wollen wir in Zukunft leben?
Bozen steht vor großen Herausforderungen, die derdie zukünftige Bürgermeisterin mit Verantwortung und Weitblick angehen muss.
Mit dabei waren:
- Juri Andriollo – Demokratische Partei (PD), Grüne, Bürgerliste mit juri Andriollo & Bozen Restart
- Matthias Cologna – Team K
- Claudio Corrarati – Fratelli d’Italia, Oltre Weiter, La Civica X Bolzano, Forza Italia & Lega
- Stephan Konder – Südtiroler Volkspartei
- Simonetta Lucchi – Movimento 5 Stelle & Rifondazione Comunista Sinistra Europea Pace e Diritti
- Angelo Gennaccaro – La Civica wurde vertreten






Plakate für eine bessere Zukunft

Wir sind mitten im Stadtbild: Überall in Bozen hingen Plakate, die uns gezeigt haben, wie eine andere Zukunft aussehen könnte – gerechter, nachhaltiger und lebenswerter.
Gestaltet und getragen von Initiativen und engagierten Menschen aus unserer Stadt, erzählten die Plakate von Hoffnung, von neuen Möglichkeiten und davon, dass Veränderung machbar ist, wenn wir zusammenstehen.
Die Plakate waren eine Aufforderung zum innehalten, hinschauen und zum Fragen stellen. Denn Wandel beginnt oft mit einem Bild oder einem Gedanken, der hängen bleibt.
Die Plakate sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Zukunft gestalten können – und dass Bozen schon heute aufblüht.






Vielen Dank an Anna Schuirer für die Gestaltung und all die Initiativen und Privatpersonen, die dies möglich gemacht haben!
Viva la Piazza!


Mit Viva la Piazza bringen wir das Leben in die Piazze von Bozen und schaffen einen Raum für Begegnung und Austausch!
Wir laden Euch dazu ein, die öffentlichen Plätze außerhalb des Stadtzentrums zu nutzen. Wir wollen eine Stadt fördern, in der sich alle Menschen miteinander austauschen, in’s Gespräch kommen und gemeinsam Zeit im Freien verbringen können – in einer Atmosphäre der Offenheit und des Miteinanders.
Bringt eure Getränke und Snacks mit und lasst uns gemeinsam die Piazze zum Leben erwecken!


Critical Mass – Für eine gerechte und sichere Mobilität
Mit einer großen gemeinsamen Fahrradtour erobern wir die Straßen zurück! Die Critical Mass, organisiert mit Collettivo In Motion und Spazio77, setzt ein klares Zeichen: Wir fordern gerechte und klimafreundliche Mobilität in Bozen. Unser Ziel ist eine Stadt, in der sich alle frei, sicher und nachhaltig fortbewegen können – mit einem starken öffentlichen Nahverkehr, und weniger Stau und Lärm.
Schließ dich uns an!


Bündnistag – Zusammenkommen, Vernetzen, Ideen entwickeln


Bei unserem Bündnistag kamen Menschen zusammen, die Bozen aktiv mit gestalten wollen. Initiativen, Vereine und engagierte Einzelpersonen haben sich vernetzt, Ideen ausgetauscht und gemeinsam Pläne entwickelt. Dabei haben wir konkrete Aktionen geplant, um unsere Themen sichtbar zu machen und noch mehr Menschen für unsere Bewegung zu begeistern – denn nur gemeinsam sind wir stark, per una città più bella!




In unserem Workshop und offenen Gesprächsrunden haben wir uns mit zentralen Themen wie sozialer Gerechtigkeit, nachhaltiger Stadtentwicklung und echter Bürger*innenbeteiligung beschäftigt. Wir haben überlegt: Welche Veränderungen braucht Bozen? Wo gibt es bereits Ressourcen und Projekte, an die wir anknüpfen können? Und vor allem: Wie können wir unsere Vision in konkrete Aktionen umsetzen?

Arbeitsgruppentreffen #X – Bestehendes nutzen, Neues schaffen


Bozen hat bereits viele engagierte Menschen, spannende Initiativen und wertvolle Ressourcen. Daher haben wir genau das in den Blick genommen: Was gibt es schon? Wo können wir anknüpfen? Welche Orte und Netzwerke bieten Potenzial für Veränderung?
Veränderung beginnt nicht im luftleeren Raum – sie baut auf dem auf, was da ist, und entsteht durch Zusammenarbeit.
Arbeitsgruppentreffen #1 – Werte und Visionen für unsere Stadt
Beim ersten Arbeitsgruppentreffen haben wir uns die grundlegenden Fragen gestellt: Wie wollen wir eigentlich leben? Was macht eine gerechte, lebendige Stadt aus? Was bedeutet Zivilgesellschaft, und wie können wir als Gemeinschaft zusammenwirken?






